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61. zerstörtes Großsteingrab im Stockenbusch bei Höltinghausen, an der B 213 westlich von Ahlhorn (-)
Dieses Grab wurde vor ca. 100 Jahren
restlos zerstört; die Anlage ist aber für hartgesottene
Megalithfans trotzdem interessant. Bis auf einen wurden alle Steine
entfernt, und man kann heute nur noch eine Vertiefung erkennen,
wo die Steine ausgegraben wurden. Es ist aber im Gelände noch
der gesamte 40 x 15 m große Hügel als solcher zu erkennen,
und die Anlage ist noch von vielen, großen Eichen umstanden.
Das Ganggrab muss einmal mehr als 20 m lang gewesen sein. Es gibt eine alte Skizze von 1930 (s.u.), in der noch 6 Findlinge (schwarz) verzeichnet sind. 1977 sollen die Steine noch vorhanden gewesen sein, aber heute ist nur noch ein Stein (hell) vor Ort.
Man erreicht das Grab, wenn man Ahlhorn in Richtung Cloppenburg
verläßt und südlich des Urwaldes Baumweg nach links
in die Baumwegstraße einbiegt. Dann gleich wieder links in
den Weg Am Forst. Kurz bevor dieser wieder auf die B 213 stößt
liegt links in einer Wiese eine Gruppe großer Eichen, die
den Standort des Grabes umgibt.
Position: Garmin: N 52° 53,088', E 8° 8,202' - Google Earth: 52° 53' 05,17"
N, 8° 8' 12,52" E Der Weg zum
Grab mit GoogleMaps (westl. Grab)
 
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Nordöstlich von Drantum, Gemeinde
Emsteck, lag am sog. Hexenberg
ein gleichnamiges Großsteingrab, um das sich zahlreiche Sagen rankten. Das
damals bereits zerstörte Grab war 1906 untersucht worden. Die
Steinkammer soll in einem 22 x 14 m großen Hügel gelegen
haben. Direkt neben dem Megalithgrab lag ein karolingisches Gräberfeld, dass 1964/65 im Vorfeld des Baus der Autobahn A1 untersucht und danach zerstört worden ist. Da, wo das Großsteingrab einmal gelegen haben muss, ist jetzt spurlose Ackerfläche.
Der Ort wirdf auch als Lünzhopsberg oder Gerkenberg bezeichnet.
Position ca. 52° 49,63' N, 8° 12,63' O.
Lage des zerstörten Grabes bei GoogleMaps
In alten Unterlagen des Nds. Denkmalamtes gibt es noch Hinweise auf sechs weitere "Dolmen", die im Bereich Drantum und Garthe bis hin zur Neumühle dokumentiert waren, und die alle restlos zerstört sind. Ortsangaben waren zweimal "im Austeresch", "beim Hackstedter Grund", "nördl. vom Reitmoor" und zweimal "nördlich von Egterholz am Kellerberg" (das Foto rechts zeigt das Gelände am Kellerberg heute, Position ca. 52° 51' 03,19" N, 8° 11' 59,97" O, (--> siehe GoogleMaps).
In Halen, südlich des Junkersberg, lagen es bis 1974 3 Steine in den Resten eines Großsteingrabhügels, die als Bodendenkmal geschützt waren. Nach dem Sturm 1972 wurde das Grab 1974 unerlaubt bei Aufräumarbeiten durch Tiefflügen zerstört. Dagegen wurde erst 1977 Anklage erhoben, was zur Folge hatte, dass der Fall verjährt war und zu den Akten gelegt wurde. Es ging um ein Bußgeld von 1052 DM, was für einen Landwirt vermutlich ein sehr guter Preis dafür ist, ungehindert Pflügen zu können.
Heute steht nahe der Stelle ein Geflügelstall, vermutlich ist die eigentliche Fläche des ehemaligen Grabes heute Acker. Auf dem benachbarten Hof Burrichter stehen noch einige große Findlinge, die evtl. vom Grab stammen könnten.
vermutl. Position: Google Earth: 52° 51' 52,64" N, 8° 10' 12,27" O
Lage des zerstörten Grabes bei GoogleMaps (südl. Grab)
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