5. Großsteingräber bei Emstek

für Interessierte: ein wenig wissenschaftlicher Hintergrund zu den Großsteingräbern --> hier klicken
Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
 

zerstörtes Großsteingrab Stockenbusch (Emstek)

zerstörtes Großsteingrab Hexenberg (Garthe)


Im Gebiet von Emstek gibt es heute leider keine intakten Großsteingräber mehr; von den beiden folgenden Anlagen gibt es aber verläßliche Beschreibungen:

 61. zerstörtes Großsteingrab im Stockenbusch bei Höltinghausen, an der B 213 westlich von Ahlhorn (-)

Dieses Grab wurde vor ca. 100 Jahren restlos zerstört; die Anlage ist aber für hartgesottene Megalithfans trotzdem interessant. Bis auf einen wurden alle Steine entfernt, und man kann heute nur noch eine Vertiefung erkennen, wo die Steine ausgegraben wurden. Es ist aber im Gelände noch der gesamte 40 x 15 m große Hügel als solcher zu erkennen, und die Anlage ist noch von vielen, großen Eichen umstanden. Das Ganggrab muss einmal mehr als 20 m lang gewesen sein.
Bei Sprockhoff wird dieses Grab als ausgegangenes Großsteingrab in Höltinghausen erwähnt, und er ordnet es korrekterweise der Gemeinde Emstek zu. Da aber in Emstek ansonsten keine Großsteingräber erhalten sind, habe ich es hier bei Ahlhorn eingefügt.
Man erreicht das Grab, wenn man Ahlhorn in Richtung Cloppenburg verläßt und südlich des Urwaldes Baumweg nach links in die Baumwegstraße einbiegt. Dann gleich wieder links in den Weg Am Forst. Kurz bevor dieser wieder auf die B 213 stößt liegt links in einer Wiese eine Gruppe großer Eichen, die den Standort des Grabes umgibt.
Position: Garmin: N 52° 53,088', E 8° 8,202' - Google Earth: 51° 53' 05,48" N, 8° 8' 11,77" E

Der Weg zum Grab mit GoogleMaps. 

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Nordöstlich von Drantum, Gemeinde Emsteck, lag am sog. Hexenberg ein gleichnamiges Großsteingrab, um das sich zahlreiche Sagen rankten. Das damals bereits zerstörte Grab war 1906 untersucht worden. Die Steinkammer soll in einem 22 x 14 m großen Hügel gelegen haben. Direkt neben dem Megalithgrab lag ein karolingisches GRäberfeld, dass 1964/65 im Vorfeld des Baus der Autobahn A1 untersucht und danach zerstört worden ist. Da, wo das Großsteingrab einmal gelegen haben muss, ist jetzt spurlose Ackerfläche. Position ca. 52° 49,63' N, 8° 12,63' O.
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps


Großsteingräber bei
- Ahlhorn und Steinloge

- Visbek
, Endel, Halter
- Visbeker Bräutigam

- Steinloge, Varnhorn und Thölstedt
- Ahlhorn und Huntlosen
- Wildeshausen
- Kleinenkneten und Reckum
- Dötlingen
- Hatten, Steinkimmen und Stenum
Großsteingräber außerhalb der Wildeshauser Geest
Gräber, die es nicht mehr gibt               Sprengungen an Gräbern

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Copyright: B. Rothmann V 2a, alle Fotos von 2006 bis 2010, Seite zuletzt geändert am  8.3.10