Die schönsten
Hügelgräber
in der Wildeshauser Geest
Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte
man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
Für die Lagepläne wurden Karten von www.earth.google.com verwendet. |
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Pestruper Gräberfeld, südöstlich von Wildeshausen, (+++) Am schnellsten erreicht man das Gräberfeld
von Wildeshausen aus, wenn man am Krankenhaus vorbei die K 248 in
Richtung Goldenstedt und Twistringen nimmt. Ca. 1 km hinter Wildeshausen
liegt rechter Hand das große Heidegebiet des Pestruper Gräberfeldes.
An der linken Straßenseite gibt es einen großen Parkplatz
im Wald (siehe Lageplan
unten).
Das Gräberfeld ist seit langer Zeit sowohl ein Kultur- als auch Naturdenkmal. 1938 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt (gemeinsam mit dem benachbarten Rosengarten), 1992 wurde zusätzlich ein riesiges Grabungsschutzgebiet rund um Gräberfeld und die benachbarten Kleinenkneter Steine eingerichtet (siehe Karte unten).
Und noch schlimmer: Der 1968 in ehrenamtlicher Arbeit errichtete Schafkoben ist ebenfalls bereits zweimal einer Brandstiftung zum Opfer gefallen: 1976 und am 27.2.2011. Übrigens wenn man vom Pestruper Gräberfeld der Kreisstraße weiter nach Süden folgt, zweigt nach ca. 2 km nach rechts ein Straße ab, die zu den Großen Steinen von Kleinenkneten (sehr interessante Megalitngräber) führt. Es gibt auch einen halbstündigen Wanderweg, der die Südwestecke des Gräberfeldes mit den Großen Steinen verbindet. |
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Hügelgräberfeld Einen, südöstlich von Wildeshausen (++)
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Hügelgräber Wohlde = Harpstädter Gräberfeld, zwischen Wildeshausen und Harpstedt (-)
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Das Hügelgräberfeld
Hespenbusch liegt in einer kleinen Heidelandschaft, die seit 1941
unter Naturschutz steht. Da es viel kleiner als das Pestruper Gräberfeld
ist, verirren sich nur selten Besucher hierhin. Die 52
bis 54 unterschiedlich großen Hügelgräber sind noch
gut zu erkennen. Einige haben einen Durchmesser von 10 m. Man schätzt,
dass sie in der jüngeren Bronzezeit (ca. 1200
– 700 v. Chr.) bis zur Eisenzeit (ca. 700 - 0 v. Chr.) entstanden
sind. |
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Hügelgräber am Schürberg bei Endel, zwischen Ahlhorn und Visbek (+) Obwohl in der Literatur keine Hinweise zu finden sind, zeichnet sich die Gegend nördlich von Endel durch viele wunderschöne Hügelgräber aus. Wenn man von Ahlhorn auf der L 880 nach Visbek fährt, kommt man durch Endel. Im Ort gibt es eine starke Linkskurve, in der rechts ein Feldweg abgeht, dem man folgt, bis rechts ein Wald beginnt. Nach einigen Metern kann man den Wald relativ leicht betreten und nachdem man ein paar alte Eichen passiert hat, folgt ein phantastisches Gräberfeld, das in keinem Führer verzeichnet ist, aber durchaus als kleine Touristenattraktion gelten könnte, wenn es a) nicht mitten in einem verwilderten Wald läge, und b) besser erreichbar wäre. Ich habe mehr als 10 Hügel gezählt, die meist sehr gut erhalten sind und dicht beieinander liegen. |
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Hügelgräber
Marienstein, zwischen Ahlhorn und Visbek (-)
Wenn man von Ahlhorn auf der L 880 nach Visbek fährt,
kommt knapp 2 km hinter der Autobahnbrücke eine Linkskurve, in der es rechts
zum „Haus Marienstein“ abgeht. Dort liegen hinter der kleinen Kapelle mehrere
kleine Hügelgräber, die man am besten erreicht, wenn man dem kleinen
Kreuzweg zwischen Findlingen mit Bronzetafeln folgt. Folgt man dann einem Trampelpfad,
der von der Kapelle südlich am Sportplatz vorbei in den Wald nach Osten
führt, so liegen dort mehr als 7 wunderschön erhaltene, große
Hügelgräber.
Foto oben: kleines Hügelgrab neben
der Kapelle, Fotos unten: schöne Hügel im östlichen Wald



Hügelgräber Hockensberg, östlich von Dötlingen/Asschenstedt (+)
Wenige km nördlich von Wildeshausen geht von der B 213 (nach Delmenhorst) links die K 237 nach Aschenstedt ab. Kurz hinter diesem Abzweig führt die Straße in Hockensberg über den Altonaer Mühlbach, und direkt hinter dem Bach führt ein Privatweg!! nach Norden zu einer Gruppe von 9 Hügelgräbern, die leider auf Privatgelände!! liegen. Die meisten Hügel sind flach und im Unterholz kaum zu erkennen, aber der größte Grabhügel, der Brautberg, hat eine stattliche Höhe. Der Eigentümer erzählte, dass in seiner Jugend das Gebiet noch mit Heide bedeckt und die Hügel gut zu erkennen waren. Es wurden bereits offizielle Grabungen vorgenommen, die Funde befinden sich im Museum in Oldenburg.
