Die schönsten Hügelgräber
für Interessierte:
ein wenig wissenschaftlicher
Hintergrund zu den Hügelgräbern --> hier klicken
Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte
man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
Für die Lagepläne wurden Karten von www.earth.google.com verwendet. |
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35. Pestruper Gräberfeld, (+++), (in meinen Übersichtskarten die Nr. 35 und H42) Am schnellsten erreicht man das Gräberfeld
von Wildeshausen aus, wenn man am Krankenhaus vorbei die K 248 in
Richtung Goldenstedt und Twistringen nimmt. Ca. 1 km hinter Wildeshausen
liegt rechter Hand das große Heidegebiet des Pestruper Gräberfeldes.
An der linken Straßenseite gibt es einen großen Parkplatz
im Wald (siehe Lageplan
unten).
Das Gräberfeld ist seit langer Zeit sowohl ein Kultur- als auch Naturdenkmal. 1938 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt (gemeinsam mit dem benachbarten Rosengarten), 1992 wurde zusätzlich ein riesiges Grabungsschutzgebiet rund um Gräberfeld und die benachbarten Kleinenkneter Steine eingerichtet (siehe Karte unten).
Übrigens wenn man vom Pestruper Gräberfeld der Kreisstraße weiter nach Süden folgt, zweigt nach ca. 2 km nach rechts ein Straße ab, die zu den Großen Steinen von Kleinenkneten (sehr interessante Megalitngräber) führt. Es gibt auch einen halbstündigen Wanderweg, der die Südwestecke des Gräberfeldes mit den Großen Steinen verbindet. in der Umgebung von Wildeshausen gibt es weitere bronzezeitliche Hügelgräber. Diese sind jedoch relativ unspektakulär. Wer mehr darüber lesen und sehen will, muss die entsprechende Seiten (Wildeshausen N/W oder S/O) aufsuchen. |
40. Hügelgräberfeld
Einen, südöstlich von Wildeshausen (++), (in meiner Karte die Nr. 40)
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41. Hügelgräber
Wohlde = Harpstädter Gräberfeld, zwischen Wildeshausen und Harpstedt (-), (in meiner Karte die Nr. 41) |
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sonstige Hügelgräber in der Gemeinde Großenkneten (-) |
Obwohl in der Literatur keine Hinweise zu finden sind, zeichnet sich die Gegend nördlich von Endel durch viele wunderschöne Hügelgräber aus: 12. Hügelgräber am Schürberg bei Endel, zwischen Ahlhorn und Visbek (+), in meinen Übersichtskarte die Nummern 12 und H 9 Wenn man von Ahlhorn auf der L 880 nach Visbek fährt, kommt man durch Endel. Im Ort gibt es eine starke Linkskurve, in der rechts ein Feldweg abgeht, dem man folgt, bis rechts ein Wald beginnt. Nach einigen Metern kann man den Wald relativ leicht betreten und nachdem man ein paar alte Eichen passiert hat, folgt ein phantastisches Gräberfeld, das in keinem Führer verzeichnet ist, aber durchaus als kleine Touristenattraktion gelten könnte, wenn es a) nicht mitten in einem verwilderten Wald läge, und b) besser erreichbar wäre. Ich habe mehr als 10 Hügel gezählt, die meist sehr gut erhalten sind und dicht beieinander liegen. |
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H8) Hügelgräber
Marienstein, zwischen Ahlhorn und Visbek (-), in meinen Karten die Nr. H8
Wenn man von Ahlhorn auf der L 880 nach Visbek fährt,
kommt knapp 2 km hinter der Autobahnbrücke eine Linkskurve, in der es rechts
zum „Haus Marienstein“ abgeht. Dort liegen hinter der kleinen Kapelle mehrere
kleine Hügelgräber, die man am besten erreicht, wenn man dem kleinen
Kreuzweg zwischen Findlingen mit Bronzetafeln folgt. Folgt man dann einem Trampelpfad,
der von der Kapelle südlich am Sportplatz vorbei in den Wald nach Osten
führt, so liegen dort mehr als 7 wunderschön erhaltene, große
Hügelgräber.
Foto oben: kleines Hügelgrab neben
der Kapelle, Fotos unten: schöne Hügel im östlichen Wald



Man biegt in der Senke zwischen Autobahnabfahrt
Wildeshausen West und Schnittgers Höhe von der B 213 in den
Varnhorner Weg ein und fährt kurz nach Süden, bis links
der erste Fahrweg abgeht. Dort gegenüber folgt man dem Waldweg
nach Westen über einen geschotterten Waldweg hinweg, bis links
ein gut zu erkennendes Hügelgrab am Wegesrand liegt. (H 6 im
Lageplan). In direkter Umgebung im Wald habe ich noch 9 weitere
Hügelgräber entdecken können, die aber z.T sehr flach
bzw. eingeebnet sind (auf Fotos kaum zu erkennen und deshalb nicht
abgebildet). Eines wird vom besagten Waldweg überquert.
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Wenige km nördlich von Wildeshausen geht von der B 213 (nach Delmenhorst) links die K 237 nach Aschenstedt ab. Kurz hinter diesem Abzweig führt die Straße in Hockensberg über den Altonaer Mühlbach, und direkt hinter dem Bach führt ein Privatweg!! nach Norden zu einer Gruppe von 9 Hügelgräbern, die leider auf Privatgelände!! liegen. Die meisten Hügel sind flach und im Unterholz kaum zu erkennen, aber der größte Grabhügel, der Brautberg, hat eine stattliche Höhe. Der Eigentümer erzählte, dass in seiner Jugend das Gebiet noch mit Heide bedeckt und die Hügel gut zu erkennen waren. Es wurden bereits offizielle Grabungen vorgenommen, die Funde befinden sich im Museum in Oldenburg.


Hügelgräber bei Ahlhorn, Endel und Varnhorn (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker |