Hügelgräber in der Wildeshauser Geest - Seite 3

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Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
Für die Lagepläne wurden Karten von www.earth.google.com verwendet.
 

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 f)  Hügelgräber bei Thölstedt und Holzhausen

 g) Hügelgräber nördlich und westlich von Wildeshausen


Hier soll der Vollständigkeit halber eine Auflistung der vielen unscheinbaren Hügelgräber in der Wildeshauser Geest erfolgen. Die meisten liegen in Wald oder Gebüsch versteckt und sind stark zugewuchert, so dass sie nur schwer zu erkennen bzw. zu erreichen sind. Andere liegen auf Privatgelände, so dass der Zugang nicht möglich ist.
Aber nahezu alle sind - verglichen mit den Großsteingräbern oder den Gräberfeldern wenig lohnend. Ein Besuch ist nur hartgesottenen Prähistorikern zu empfehlen.
Spektakuläre, große Gräberfelder, wie z.B. das von Pestrup, oder schöne Einzelgräber werden auf den Hauptseiten gemeinsam mit den Großsteingräbern vorgestellt.
 

f) Hügelgräber bei Thölstedt und Holzhausen

H27) Hügelgräber Thölstedt, nördlich von Thölstedt (-), in meiner Übersichtskarte die Nr. H27
Wenn man von Wildeshausen nach Ahlhorn fährt, geht in der Senke hinter dem Autobahnanschluss "Wildeshausen West" nach links der "Varnhorner Weg" ab. Nachdem man unter der Autobahn durchgefahren ist, folgt man nach ca. 100 m der Abzweigung nach links. Man überquert die Aue und kommt am
Thölstedter Großsteingrab vorbei. Es folgt ein lange Rechtskurve. Im Bereich dieser Kurve muss man nach links dem Feldrand folgen. Hier liegen hintereinander im Tannenwald entlang des Feldes drei Hügelgräber, die allerdings sehr unscheinbar sind.

H28) Hügelgrab Holzhausen 1, nördlich von Holzhausen (+), in meiner Übersichtskarte die H28
Man fährt auf der B 213 von der Autobahnabfahrt Wildeshausen West nach Osten und biegt in die zweite Straße nach rechts ab, wo ein Gemüsehof ausgeschildert ist. An der Gabelung wieder links, dann folgt bald auf der linken Seite eine große Bodensenke, um die an beiden Seiten Waldpfade vorbei gehen. Am hinteren Ende der Senke, etwa 50 m von der Kante entfernt, liegt ein hübsches Hügelgrab (Lageplan unten).

H29) Hügelgräber Holzhausen 2, nördlich von Holzhausen (-), in meiner Übersichtskarte die Nr. H29
Im Wald gegenüber der unter H28 beschriebenen Senke, d.h. auf der rechten Straßenseite liegen drei unspektakuläre Hügelgräber, von denen zwei unten abgebildet sind.

H30) Hügelgrab Holzhausen 3, nördlich von Holzhausen (-), in meiner Übersichtskarte die Nr. H30
Man fährt die unter H28 beschriebene Straße weiter, bis der Wald rechts endgültig endet. Hinter dem großen Feld zieht sich der Wald weiter nach Süden. Man folgt am besten dem Feldrand um zwei Ecken und stößt dabei im Gehölz am Feldrand auf drei Hügelgräber. Das kleinste liegt nur ein paar Schritte vom
Großsteingrab Holzhauser Kellersteine 955 entfernt.

H31) Hügelgrab Holzhausen 4, nördlich von Holzhausen (-), in meiner Übersichtskarte die H31
Auch hierfür muss man wie für H28 auf der B 213, von der Autobahnabfahrt Wildeshausen West kommend, in die zweite Straße nach rechts abbiegen, wo ein Gemüsehof ausgeschildert ist. An der Gabelung muss man aber nach rechts dem Feldweg folgen. Wenn dieser eine lange Linkskurve macht, liegt links im Wald ein unscheinbares Hügelgrab (Lageplan oben).

H32) Hügelgräber Holzhausen 5, nördlich von Holzhausen (+), in meiner Übersichtskarte die H32
Man fährt auf der B 213 von der Autobahnabfahrt Wildeshausen West nach Osten und biegt in die erste Straße nach rechts ab, wo Holzhausen ausgeschildert ist. Wenn man sich dem Ort nähert, liegt rechts ein kleines Gehölz, in dem mehrere schöne Hügelgräber versteckt sind (Lageplan oben).

zumindest an einem der o.g. Holzhauser Hügelgräber wurde bereits eine offizielle Grabung durchgeführt.

H33) Hügelgräber Holzhauser Heide, nordwestlich von Holzhausen (-), in meiner Übersichtskarte die H33
Wenn man von Wildeshausen nach Ahlhorn fährt, geht in der Senke hinter dem Autobahnanschluss "Wildeshausen West" nach links der "Varnhorner Weg" ab. Nachdem man unter der Autobahn durchgefahren ist, folgt man nach ca. 100 m der Abzweigung nach links. Man überquert die Aue und folgt der nach linkss abzweigenden Straße. Dort folgt man der zweiten Straße nach rechts, dann wieder die zweite rechts. Rechts steht dann ein lichter, hoher Buchenwald, in dem ein unspektakuläres Hügelgrab liegt (Foto oben). Wenn man von hier nach Nordosten bis zum Feldrand geht, und dann am Feld entlang nach Nordwesten, liegt an der hinteren Waldecke ein weiteres unscheinbares Hügelgrab (Lageplan oben).

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g) Hügelgräber nordlich und westlich von Wildeshausen

H34) Hügelgräber bei Spasche, nordwestlich von Wildeshausen (-), in meiner Übersichtskarte die H34

Wenn man Wildeshausen auf der K 242 in Richtung Huntlosen verlässt, liegt kurz hinter dem Ortsausgang links das Gelände der Privatschule "Spascher Sand". Unmittelbar hinter dem Eingangstor liegen rechts in einer Tannenschonung mehrere kleine Hügelgräber. Da es sich um ein Privatgelände handelt, kann man diese Gräber nicht ohne weiteres besuchen, und wirklich lohnend sind sie eigentlich nicht.

H35) Hügelgräber Wiekau, nordwestlich von Wildeshausen (-), in meiner Übersichtskarte die H35
Weiter geht es auf der K242 über die Autobahn hinweg. Kurz dahinter geht an einer Bushaltestelle eine Straße im spitzen Winkel zurück nach Osten. Ihr folgt man, bis sie einen Knick nach Norden macht. Man folgt dem Waldweg ein Stück entlang der Autobahn, bis auch er nach Norden führt. Wenn man einen tiefen Einschnitt erreicht, liegen links mehrere Hügelgräber im Wald.

H36) Hügelgräber Scharpberg, nordwestlich von Wildeshausen (+), in meiner Übersichtskarte die H36
Noch weiter auf der K 242 in Richtung Huntlosen. Wenn mein eine kleines Tal durchquert hat, führt links in der langestreckten Kurve ein Fahrweg zwischen einem Sendemasten und einer ehemaligen Kieskuhle vorbei. Man folgt dem Weg auf dem Plateau der Kieskuhle bis zu seinem Ende, wo neu gepflanzte Fichten beginnen. Dort liegt rechts im Wald ein bemerkenswertes Hügelgrab (Lageplan oben).
Zum einen ist es das höchste, das ich bisher besucht habe, und zum anderen habe ich den Eindruck, dass es zweistufig errichtet wurde, d.h. dass der eigentliche Hügel auf einem anderen, abgeflachten Basishügel steht. Insbesondere an der Südseite ist diese Stufe gut zu erkennen
(Foto rechts).

H37) Hügelgräber Busch, nördlich von Wildeshausen (-), in meiner Übersichtskarte die Nr. H37
Man verläßt Wildeshausen auf der L 872 in Richtung Neerstedt. Unmittelbar hinter der Autobanhnbrücke geht nach rechts ein mit Natursteinen gepflasteter Waldweg ab. Wenn er nach Norden abknickt, liegt rechts im Wald ein kleines, zerpflügtes Hügelgrab (Lageplan unten).
In dem Wald links der Weges ist in der topografischen Karte ebenfalls ein Hügel verzeichnet; man kann ihn aber wegen des dichten Unterholzes und Gestrüpps nicht sehen.
Ca. 100 m weiter nördlich beginnt links ein zweites Waldstück, in dem drei weitere Hügelgräber liegen. Ein Hügel ist von einem Dachs stark beschädigt worden, als er dort mehrere Höhlen grub. In einem Loch ist zu erkennen, dass der Dachsgang unter zwei Findlingen hindurchführt
(Foto rechts, d.h. der Hügel enthält größere Steine.
Ich nehme an, dass diese Hügel an anderer Stelle als Gräberfeld Buschheide bei Dötlingen bezeichnet werden.

 

H38, H39) Hügelgräber am Reepmoor, westlich von Wildeshausen (-), in meiner Übersichtkarte die Nr. H38 und H39
Wenn man von Wildeshausen kommend nach Ahlhorn fährt, geht unmittelbar am Ortsausgang links eine Straße ab (Ausschilderung eines Möbelhauses). Man fährt den Hügel hinauf, bis links der Wald endet. Dort liegen zwei unscheinbare Hügelgräber
(H38) (kein Foto).
 
Etwas weiter westlich liegt links an der B213 eine Art Parkplatz mit einer großen Hinweistafel. Dort geht ein Waldweg (Ausschilderung zur Bargloyer Steinkiste) ab, an dem nach wenigen Metern rechts und links zerstörte Hügelgräber
(H39) (Fotos oben) liegen. D.h. die Hügel wurden in der Mitte aufgegraben und bilden nun noch eine Art Ringwall. Ich halte es für möglich, dass unter den Hügeln kleine Großsteingräber lagen, deren Trag- und vor allem Decksteine man weggeschleppt hat. Beim rechten Hügel liegen noch zwei Steine mitten in der Vertiefung.

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die schönsten Hügelgräber
Hügelgräber bei Ahlhorn, Endel und Varnhorn
Hügelgräber bei Großenkneten
Hügelgräber südlich/östlich von Wildeshausen und bei Harpstedt und Colnrade
Hügelgräber bei Dötlingen
Hügelgräber bei Sandhatten, Kirchhatten und Ganderkesee
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Großsteingräber     Gräber, die es nicht mehr gibt

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Übersichtskarte
der Hügelgräber


Copyright: B. Rothmann V 2, alle Fotos von 2006 und 2007, Seite zuletzt geändert am 12.4.07