15. Großsteingräber
und Hügelgräber
im Landkreis Cloppenburg
Lastrup
für Interessierte:
ein wenig wissenschaftlicher
Hintergrund zu den Großsteingräbern --> hier klicken
Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte
man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
68. Auf dem Sonderling, Lastrup (969) |
69. Dwerschsonderling, Lastrup (970) |
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70. Oldendorfer Hünensteine (968) |
71. Großsteingrab Fuhrenkamp 1 (965) |
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72. Großsteingrab Fuhrenkamp 2 (966) |
73. Großsteingrab Fuhrenkamp 3 (967) |
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(die 900er Nummern hinter den Gräbern geben die offizielle Katalogisierung der Großsteingräber nach E. Sprockhoff wieder) |
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68. Großsteingrab
"auf dem Sonderling", nordöstlich
von Lastrup (++), Sprockhoff-Nr. 969 Auf dem Foto von 2008 ganz oben ist zu erkennen, dass der größte, mittlere Deckstein immer wieder durch darunter angezündeten Lagerfeuern geschädigt wird. Im Juni 2010 war offensichtlich ein derart starkes Feuer entszündet worden, dass der Deckstein zwei durchgehende Risse und einer der Tragsteine ebenfalls einen durchgehenden Riss davongetragen hat. So bekommen rücksichtlose Zeitgenossen 5000 Jahre alte Kulturdenkmäler kaputt.
Von Cloppenburg kommend,
biegt man kurz vor Lastrup nach rechts in die Straße Kirschgarten
ein. Der Feldweg, der die Verlängerung der Straße darstellt,
führt zu den beiden Gräbern.
70. Oldendorfer Hünensteine, südwestlich von Lastrup (++), Sprockhoff-Nr. 968 Bei diesem Großsteingrab handelt es sich um die stark gestörten Reste einer überhügelten, 10,7 x 2,2 m langen Kammer mit ovaler Einfassung. Von der Kammer sind 21 Steine erhalten, von der Umfassung 10 Steine. Der immer noch eindrucksvolle Hügel ist heute noch knapp 2 m hoch, 30 m lang und 10 m breit und dabei leicht unsymmetrisch.
Man
kommt relativ leicht zum Grab, wenn man hinter Lastrup den nächsten
Parkplatz an der B 213 anfährt und dem nächsten Weg folgt,
der westlich vom Parkplatz in den Wald hineinführt. 71. Hünensteine Fuhrenkamp 1, südwestlich von Lastrup (++), Sprockhoff-Nr. 965 Im Fuhrenkamp liegen
drei Großsteingräber dicht beieinander; aber zwei davon
sind klein bzw. so zerstört, dass sich ein Besuch nicht lohnt.
Auch das hier beschriebene dritte Grab, Lastrup 965, ist zwar recht
groß, aber so zerstört, dass nur noch einzelne Findlinge
herumliegen. Die Anlage liegt noch auf einem deutlichen Hügel.
Im Vergleich zur Bestandsaufnahme durch Sprockhoff liegt heute
ein Stein mehr auf dem Hügel.
Um das Grab zu besuchen,
fährt man am besten vom bei den Oldendorfer Hünensteinen
beschriebenen Parkplatz auf der B 213 etwa hundert Meter weiter
nach Osten, und folgt dann zu Fuß dem breiten Waldweg, der
nach Norden in den Wald führt. In der Folge gabelt sich der
Weg zweimal, und man nimmt jeweils die linke Abzweigung. Dann muss
man nach auffälligen Hügeln im Wald rechts und links des
Weges Ausschau halten. Am besten benutzt man aber ein GPS-Gerät,
da die Gräber nicht ausgeschildert sind. 72. Hünensteine Fuhrenkamp 2, südwestlich von Lastrup (-), Sprockhoff-Nr. 966
73. Hünensteine Fuhrenkamp 3, südwestlich von Lastrup (-), Sprockhoff-Nr. 967
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Großsteingräber in der Wildeshauser Geest (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben,(+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker |
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