27. Großsteingräber östlich von Osnabrück
für Interessierte:
ein wenig wissenschaftlicher
Hintergrund zu den Großsteingräbern --> hier klicken
Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte
man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
182. Großsteingrab Dübberort I (906) |
183. Großsteingrab Dübberort II (907) |
184. Großsteingrab Haltern (917) |
185. Großsteingrab Jeggen (922) |
186. Großsteingrab Grambergen (923) |
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(die 900er Nummern hinter den Gräbern geben die offizielle Katalogisierung der Großsteingräber nach E. Sprockhoff wieder) |
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Die Großsteingräber
Dübberort sind leider nicht ausgeschildert. Wenn man von Klein
Haltern nach Nordhausen fährt, führt die Straße
auf etwa halber Strecke durch einen Wald. direkt dahinter führt
ein Feldweg nach Süden und dann nach Osten, der zu einer im
Feld liegenden Baumgruppe führt. Darunter, unter einem immensen
Farnbewuchs, liegt das Grab. 183. Großsteingrab Dübberort II, südöstlich von Haaren, (++), Sprockhoff-Nr. 907
Auch hier steckt die 15 x 1,8 m große Kammer noch tief in der Erde, der Hügel war ursprünglich von einer engen, langovalen Einfassung umgeben, von der nur noch wenige Steine erhalten sind. Es sind noch 7 von ursprünglich 9 Decksteinen vorhanden, drei große Steine liegen außerhalb des Grabes. Glücklicherweise habe ich auch bei diesem Grab mehr Steine zählen können, als bei Sprockhoff verzeichnet waren, was ein guten Zeichen ist, denn zumindest in den letzten 82 Jahren wurden keine Steine weggeschleppt.
184. Großsteingrab Haltern = Slopsteine = Sluppsteine, nordwestl. von , (+++), Sprockhoff-Nr. 917
Dieses Großsteingrab
hat den relativ seltenen, trapezförmigen Zuschnitt. Und demzufolge
nimmt auch die Größe der Decksteine mit enger werdender
Kammer ab. Gegenüber der Bestandsaufnahme von Sprockhoff im
Jahre 1927 sind offensichtlich noch alle Steine vorhanden,
obwohl wie damals der westlichste Deckstein fehlt. Außerdem
ist ein Deckstein im Osten in drei Teile zerbrochen, der in Sprockhoffs
Atlas noch ohne Risse gezeichnet ist. Ein weiterer Deckstein ist
an der Unterseite durch Abplatzungen geschädigt, weil 2007
dort von bösartigen Vandalen ein großes Lagerfeuer entzündet
wurde. Dabei wurden auch mehrere Bäume in der Nähe des
Grabes gefällt (--> Artikel in der
NOZ).
Wenn man von Klein Haltern
nach Nordhausen fährt, führt die Straße auf etwa
halber Strecke durch einen Wald. Man muss dahinter in den zweiten
Feldweg abbiegen, der nach Süden führt. Der befestigte
Weg endet an einem Rastplatz, von dem aus man den breiten Weg am
Feldesrand nach Süden nimmt. Wenn man den Hang im Wald hinabgegangen
ist, geht in der Senke ein kleiner Pfad nach rechts ab, der kurz
daruaf wieder im Bogen nach Süden führt. Nach weniger
als 200 m liegt links das Grab an einer Schonung. Das Großsteingrab 918 soll heute restlos verschwunden sein. Die Gegend ist so unübersichtlich, dass ich auf eine intensive Suche verzichtet habe. 185. Großsteingrab Jeggen, südöstlich von Jeggen , (+++), Sprockhoff-Nr. 922 Von diesem imposanten
Großsteingrab mit seiner 17 x 3 m großen Kammer sind
noch fast alle Tragsteine und Decksteine erhalten. Ein Tragstein
wurde gesprengt, einige Decksteine sind zerbrochen.
Am Ostende von Jeggen
führt der Niederfeldweg nach Süden. Inmitten der Feldmark
liegt direkt östlich der Straße eine Baumgruppe, unter
der das Grab problemlos zu finden ist. 186. Großsteingrab Grambergen = Deitinghausen, nordwestl. von , (+), Sprockhoff-Nr. 923 Laut Sprockhoff soll
die Kammer 8,7 x 1,1 m groß sein, und es sollen noch
drei von ursprünglich 6 Decksteinen vorhanden sein. Offenbar
ist das Grab seit Sprockhoffs Bestandsaufnahme 1927 restauriert
worden, denn im Vergleich zu der alten Sprockhoff'schen Skizze sind
drei große und 7 kleine Steine hinzugekommen.
Wieder ein Grab für
Pfadfinder ohne Ausschilderung. Man fährt am besten von Schiedehausen
über Westrup und Astrup auf kleinen Feldstraßen nach
Osten. dabei folgt man vorzugsweise dem Perkweg, bis er in den Deitinghauser
Weg übergeht. Am Ende eines langen Waldstückes geht nach
Norden der Rote Teichweg ab. Nach ca. 400 m muss man links dem Waldweg
250 m nach Westen und dann bis zu einem Haus nach Süden folgen.
Man wandert am Haus vorbei und erreicht schnell das Grab, das am
Feldesrand unter Bäumen liegt. Nahe beim Grab und auch
am Weg der dorthin führt, liegen mehrere große Findlinge
im Wald. Ob diese je zu zerstörten Gräbern gehörten,
ist unklar. 187. Großsteingrab Caldenhof = Kaldenhof, nordwestl. von , (-)
Man erreicht das Grab,
indem man von Hitzhausen auf der Hitzhauser Straße nach
Nordwesten fährt. Kurz vor dem ersten größeren Wald
geht es nach links zu einer Gedenkstätte. Direkt vor dem ersten
Hof, den man erreicht, liegt in einer Kurve rechts direkt neben
der Starße das Grab im Wald. |
Großsteingräber
in der Wildeshauser Geest
Großsteingräber im
Emsland
Großsteingräber
bei Bippen und Bergen
Großsteingräber
bei Westerholtkamp und Ueffeln
Großsteingräber
im Nordosten von Osnabrück
Großsteingräber
im westlich und nördlich von Osnabrück
Großsteingräber im Süden von Osnabrück
Gräber außerhalb
der Wildeshauser Geest, die es nicht mehr gibt
(+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben,(+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker