"platt gemacht"
Großsteingräber außerhalb der Wildeshauser Geest,
die nicht mehr existieren


In der Literatur finden sich hin und wieder Hinweise auf prähistorische Stätten, die in den letzten hundert Jahren leider dem Pflug oder dem Bedarf nach großen Steinen zum Opfer fielen. Nicht zu unterschätzen war in früheren Zeiten die Einstellung, dass es sich ja "nur um heidnische Totenhügel" gehandelt habe.
Ich habe Hinweise auf die folgenden zerstörten Großsteingräber außerhalb der Wildeshauser Geest gefunden bzw. festgestellt, dass keinerlei Reste bzw. nur noch einzelne Steine oder Hügelreste vorhanden sind:

1. Das Großsteingrab Bischofsbrück 2 (960) ist heute vermutlich nicht mehr vorhanden. 1929 waren 300 m ostsüdöstlich der Teufelssteine noch 3 Steine vorhanden.
Das Grab soll südlich des Fahrweges von Bischofsbrück nach Westen, einen ca. halben Kilometer vor der Markabrücke gelegen haben.

2. rund um Vrees sind von ehemals  nur noch die Plingenberger Steine (821) in kümmerlichen Resten erhalten. Die anderen, zerstörten sieben Großsteingräber bei Vrees waren:
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Burkenhöger Steine = Burkenhüttensteine = Bieschenhüttensteine, die 6 Steine wurde 1893 für den Bau der Kirche in Vrees genutzt.
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Hohenwehnsteine = Stehenvensteine wurden ebenfalls in der Kirche verbaut
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Steingrab Findrup im Eleonorenwald wurde 1878/79 zerstört
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Kleine Palmsteine, zuerst wurden Steine für die Kapelle in Vrees und später die letzten Steine für die Kirche verwendet.
- die
großen Palmsteine südlich vom Weg nach Bischofsbrück sind vollständig verschwunden.
- die
vordersten Palmsteine waren schon vor 1880 weggeschafft worden
- die
Palmsteine sind heute ebenfalls nicht mehr vorhanden.

3. Ostenwalde 3

4. Wachtum (870)

5. Baccum I und II (871 und 872)

6. Gleesen (877)

7. Bramsche-Wesel (878)

8. Lange, Westerholte (889)

9. Rickelmann 3, Westerholte (890)

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Copyright: B. Rothmann V3, zuletzt geändert am 7.4.09